Plättchenreiches Plasma (PRP) in Stuttgart

Die PRP-Behandlung nutzt wachstumsfördernde Faktoren, um die Funktion der Eierstöcke und Gebärmutterschleimhaut zu verbessern. Sie kommt insbesondere bei künstlicher Befruchtung (IVF) zum Einsatz.

PRP für die Eierstöcke

Die Injektion von PRP kann ovarielle Stammzellen aktivieren und die Eizellreserve steigern. Sie ist geeignet für:

  • Frauen mit eingeschränkter Fruchtbarkeit und geringer Eizellreserve
  • Frauen mit vorzeitiger Ovarialinsuffizienz


Die Behandlung erfolgt in Kurznarkose, ähnlich einer Follikelpunktion. Der Erfolg zeigt sich frühestens nach drei Monaten. Vor und nach der Behandlung wird der AMH-Wert zur Überprüfung der Eizellreserve gemessen. Voraussetzung: Die Eierstöcke müssen gut zugänglich sein.

PRP für die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium)

PRP unterstützt die Zellproliferation und -differenzierung und eignet sich für:

  • Implantationsversagen
  • Chronische Endometritis
  • Asherman-Syndrom


Die PRP-Applikation erfolgt 48 Stunden vor dem Embryotransfer, ist schmerzfrei und einfach durchführbar. Studien deuten auf verbesserte Schwangerschafts- und Geburtenraten hin, Langzeitergebnisse stehen jedoch noch aus.

Ihre Vorteile bei uns

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Häufige Fragen zu Plättchenreichem Plasma (PRP)

Plättchenreiches Plasma (PRP) ist ein aus körpereigenem Blut gewonnenes Konzentrat. Zur Herstellung wird eine kleine Menge Blut abgenommen und aufbereitet, sodass die Blutplättchen (Thrombozyten) im Blutplasma stark angereichert werden. Diese Thrombozyten enthalten Wachstumsfaktoren, die regenerative Prozesse im Gewebe anstoßen.

Weil das Plasma aus dem eigenen Blut der Patientin stammt, handelt es sich um eine autologe, körpereigene Behandlung – daher der Begriff Eigenbluttherapie. International ist das Verfahren als Platelet Rich Plasma (PRP) bekannt. Da körpereigene Stoffe verwendet werden, ist die Verträglichkeit hoch.

Nach der Aufbereitung wird das plättchenreiche Plasma per Injektion gezielt eingesetzt: an den Eierstöcken zur Aktivierung der Eizellreserve oder an der Gebärmutterschleimhaut vor dem Embryotransfer. Die Anwendung ist schonend und lässt sich gut in den Behandlungsablauf integrieren.

Da bei der Therapie ausschließlich körpereigenes Plasma verwendet wird, gilt die Methode als gut verträglich. Studien deuten auf eine unterstützende Wirkung bei Kinderwunsch hin, Langzeitergebnisse stehen jedoch noch aus. Ob PRP für Sie sinnvoll ist, klären wir individuell.