Hodenbiopsie (TESE) in Stuttgart

Die TESE (Testikuläre Spermienextraktion) ist eine spezialisierte Methode, um Spermien direkt aus dem Hoden zu gewinnen, wenn im Ejakulat keine Spermien nachweisbar sind.

Im Kinderwunschzentrum Bad Cannstatt kombinieren wir diese hochpräzise Methode mit modernster Labortechnik und einem einfühlsamen Betreuungskonzept.

Die gewonnenen Spermien werden eingefroren und können zu einem späteren Zeitpunkt für eine ICSI (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion) genutzt werden. Die Hodenbiopsie ist ein kleiner chirurgischer Eingriff, der in unserem Eingriffsraum von unseren Kooperationspartnern, den Urologen der G2 Urologie Fellbach, durchgeführt wird.

Was ist eine TESE?

Bei der TESE werden Spermien direkt aus dem Hodengewebe entnommen. Die gewonnenen Spermien werden vitrifiziert (eingefroren), um sie zu einem späteren Zeitpunkt für die ICSI zu verwenden. Dies ermöglicht Paaren mit eingeschränkter Spermienproduktion eine effektive Kinderwunschbehandlung – selbst wenn die natürliche Befruchtung nicht möglich ist.

Grafik zeigt die Entnahme von Spermien bei einer Hodenbiopsie.

Bildquelle: Merck Healthcare Germany GmbH

Für wen eignet sich eine TESE?

Die TESE wird vor allem empfohlen bei:

  • fehlenden Spermien im Ejakulat (Azoospermie)
  • stark eingeschränkter Spermienproduktion
  • genetischen oder hormonellen Ursachen, die eine natürliche Befruchtung erschweren
  • vorherigen erfolglosen Therapieversuchen zur Gewinnung von Spermien

 

Vor dem Eingriff prüfen wir ausführlich Ihre individuelle Situation, um die besten Erfolgsaussichten zu gewährleisten.

Ihre Vorteile bei der TESE

  • Spermiengewinnung trotz Azoospermie oder eingeschränkter Produktion
  • Minimal-invasives, sicheres Verfahren
  • Einfrieren der Spermien für spätere ICSI – keine wiederholten Eingriffe nötig
  • Kombination mit moderner Kinderwunschbehandlung
  • Individuelle, einfühlsame Betreuung durch unser erfahrenes Team

Ablauf der TESE-Behandlung

1. Vorbereitung

  • Ausführliche Beratung und Aufklärung über den Ablauf, Risiken und Erfolgsaussichten
  • Blutuntersuchungen und Hormonanalysen
  • Abstimmung des Eingriffs

2. Minimal-invasiver Eingriff

  • Unter örtlicher Betäubung oder leichter Sedierung wird eine kleine Hodengewebeprobe entnommen
  • Der Eingriff ist schonend, ambulant und dauert nur wenige Minuten

3. Aufbereitung und Einfrieren der Spermien

  • Die entnommenen Spermien werden im Labor sorgfältig aufbereitet
  • Bewegliche, gesunde Spermien werden ausgewählt und eingefroren (vitrifiziert)
  • Das Einfrieren ermöglicht die spätere Nutzung für eine ICSI, ohne dass der Eingriff erneut durchgeführt werden muss

4. Späterer Einsatz für ICSI

  • Sobald die Partnerin bereit ist, werden die eingefrorenen Spermien für die ICSI verwendet
  • Befruchtung, Embryotransfer und weitere Schritte erfolgen nach modernstem Standard

Warum eine TESE im Kinderwunschzentrum Bad Cannstatt?

Die TESE mit anschließender Kryokonservierung eröffnet vielen Paaren neue Chancen auf ein Wunschkind. Wir erklären jeden Schritt ausführlich, begleiten Sie professionell und einfühlsam und sorgen dafür, dass Sie sich während der gesamten Behandlung sicher und gut betreut fühlen.

Langjährige Erfahrung in Reproduktionsmedizin

Modernste Labortechnik und technische Präzision

Ganzheitliche Begleitung – medizinisch und emotional

Häufige Fragen zur Hodenbiopsie

Eine Hodenbiopsie wird vor allem dann durchgeführt, wenn im Ejakulat keine Spermien nachweisbar sind (Azoospermie) oder die Spermienproduktion stark eingeschränkt ist. Häufige Ursachen sind genetische, hormonelle oder anatomische Faktoren. Für betroffene Patienten ist die Biopsie oft der einzige Weg, doch noch eigene Spermien zu gewinnen.

Bei der Hodenbiopsie wird in einem kleinen chirurgischen Eingriff Gewebe aus dem Hoden entnommen. Im Labor werden daraus die Spermien isoliert. Der Eingriff wird minimal-invasiv von erfahrenen Urologen durchgeführt und ist schonend für den Patienten.

Die aus dem Gewebe gewonnenen Spermien werden direkt vitrifiziert, also eingefroren. So stehen sie zu einem späteren Zeitpunkt für eine ICSI zur Verfügung – ohne dass der Eingriff am Hoden wiederholt werden muss.

Die Biopsie gilt als sicheres, etabliertes Verfahren mit geringem Risiko. Wie bei jedem kleinen Eingriff kann es zu vorübergehenden Beschwerden im Bereich des Hodens kommen. Vor der Behandlung prüfen wir Ihre individuelle Situation ausführlich.